Biokompatible Legierungen sind metallische Werkstoffe, die im biologischen Umfeld keine toxischen, immunogenen oder mutagenen Reaktionen hervorrufen und eine geeignete mechanische und korrosive Stabilität aufweisen. Beispiele sind Ti‑, Co‑Cr‑ und bestimmte rostfreie Stähle oder Ni‑freie Hochentropielegierungen. Entscheidend sind kontrollierte Ionenfreisetzung, Oberflächenpassivierung, Elastizitätsmodul, Ermüdungsfestigkeit und Anbindung an Gewebe oder Knochen.
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