Bezeichnet die Erhöhung der Dichte eines pulverförmigen oder porösen Werkstoffs durch Porenreduktion während Sinter-, Heißpress- oder Infiltrationsprozessen. Gesteuert wird sie durch Diffusion, Kriechen und Kornwachstum, beeinflusst von Temperatur, Zeit, Druck und Atmosphäre. Der Verlauf der Dichtwerdung bestimmt Gefügekonnektivität, Restporosität und damit mechanische Festigkeit, Zähigkeit und funktionelle Eigenschaften wie Leitfähigkeit oder Permeabilität.
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