Eine nanoporöse Struktur weist Poren mit Durchmessern im Bereich von 1–100 nm auf, meist mit hoher spezifischer Oberfläche und definierter Porengrößenverteilung. Sie entsteht z.B. durch Entmischung, Ätzen, Templatverfahren oder Dealloying. Nanoporen beeinflussen Diffusion, Adsorption, mechanische Festigkeit und elektrische Eigenschaften. Solche Strukturen sind zentral für Katalyse, Energiespeicher, Sensorik, Membrantrennung und als Gerüstmaterialien in der Biomedizin.
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