Korrosionsermüdung

Korrosionsermüdung bezeichnet die durch das gleichzeitige Wirken zyklischer mechanischer Belastung und eines korrosiven Mediums beschleunigte Rissinitiierung und -ausbreitung. Elektrochemische Reaktionen (z.B. Lochfraß, Spannungsrisskorrosion) schwächen mikrostrukturelle Barrieren und senken die Dauerfestigkeit deutlich unter die im Inertmedium gemessenen Werte. Lebensdauermodelle koppeln mechanische Spannungs‑/Dehnungsfelder mit korrosionskinetischen Prozessen und berücksichtigen Umgebungsparameter wie pH, Temperatur und Potential.

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