Kleinwinkel-Röntgenstreuung ist eine streuungsbasierte Methode zur Charakterisierung nanoskaliger Inhomogenitäten (1–100 nm) in Materialien. Durch Messung der elastisch gestreuten Intensität bei kleinen Streuwinkeln werden Größe, Form, Oberfläche und räumliche Verteilung von Poren, Ausscheidungen oder Domänen ermittelt. Das Verfahren ist nicht destruktiv, volumensensitiv und ergänzt hochauflösende Mikroskopie, insbesondere für statistische Aussagen in Polymersystemen, Nanokompositen, Legierungen und Porenmedien.
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