Schnittstellenengineering bezeichnet die gezielte Gestaltung, chemische Modifikation und strukturelle Kontrolle von Grenzflächen zwischen Phasen, Körnern oder Schichten. In Werkstoffen bestimmt es Haftfestigkeit, Korngrenzenbeweglichkeit, Versetzungsquellen, Korrosions- und Diffusionsverhalten sowie elektrochemische Kinetik. Methoden umfassen Dotierung, Beschichtungen, Texturierung, Nanolaminate und kontrollierte Reaktionsschichten.
© 2026