Kryoprüfung umfasst mechanische, physikalische und chemische Prüfverfahren an Werkstoffen bei kryogenen Temperaturen, meist unter 120 K. Sie dient der Ermittlung von Zähigkeit‑, Festigkeits‑, Versprödungs‑ und Wärmeausdehnungsänderungen sowie der Funktionsfähigkeit von Werkstoffen für Tieftemperaturanwendungen (z.B. LNG‑Behälter, Raumfahrt, Supraleiter). Typische Methoden sind Kerbschlagbiegeversuch, Zugversuch, Bruchmechanik, Dämpfungsmessung und Dichtigkeitsprüfungen in kryogenen Medien.
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