extrazelluläre Matrix

Die extrazelluläre Matrix in materialwissenschaftlichen Kontexten bezeichnet biochemisch komplexe, hierarchisch aufgebaute Verbundstrukturen aus Faserproteinen (z. B. Kollagen, Elastin) und Proteoglykanen. Sie bestimmt mechanische Eigenschaften von Geweben wie Steifigkeit, Zähigkeit und Viskoelastizität. Für Biomaterialien und Gewebeersatz dient sie als Vorbild für Struktur- und Funktionsgradienten, Zelladhäsion, Signalübertragung und degradierbare Gerüste in Tissue-Engineering-Systemen.

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