Merkmalsauswahl bezeichnet Verfahren zur Identifikation relevanter Eingangsgrößen in datengetriebenen oder hybriden Werkstoffmodellen. Durch Filter-, Wrapper- oder eingebettete Methoden werden redundante oder irrelevante Merkmale eliminiert, um Überanpassung zu reduzieren, Interpretierbarkeit zu erhöhen und Rechenaufwand zu senken. In der Materialwissenschaft dient sie etwa zur Auswahl signifikanter Legierungszusammensetzungen, Prozessparameter oder Mikrostrukturkennwerte.
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