Opferbindungen sind reversible, schwächere chemische oder physikalische Bindungen (z.B. Wasserstoffbrücken, Metall-Ligand-Komplexe), die unter Belastung bevorzugt brechen und so Energie dissipieren. In bioinspirierten Werkstoffen und Polymeren erhöhen sie Zähigkeit, Ermüdungsbeständigkeit und Selbstheilungsfähigkeit. Gestaltung umfasst Bindungschemie, Dichte, Verteilung und Kinetik des Wiederaufbaus.
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