Kraftmessung in der Werkstoffwissenschaft umfasst die quantitative Erfassung mechanischer Lasten während Prüfungen wie Zug-, Druck-, Biege- oder Nanoindentationstests. Sie erfolgt über Sensoren (Dehnmessstreifen, piezoelektrische, kapazitive oder optische Wandler) mit definierter Kalibrierung und Auflösung. Präzise Kraftmessung ist Voraussetzung für die Ableitung von Spannungen, Elastizitätsmoduln, Fließgrenzen und Bruchkennwerten sowie für die Validierung numerischer Modelle und Prozessüberwachungen.
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