Kupferdotierung bezeichnet die gezielte Einbringung von Cu-Atomen in Metalle, Halbleiter oder Oxide zur Einstellung elektronischer, optischer oder katalytischer Eigenschaften. In Halbleitern wirkt Cu meist als tiefer Akzeptor oder Rekombinationszentrum, beeinflusst Lebensdauer und Leitfähigkeit. In Oxidkeramiken kann Cu²⁺ die Sauerstoffleerstellenkonzentration und Ionenleitfähigkeit steuern. Konzentration, Einbauort (Substitutions- vs. Zwischengitterplatz) und Verteilung sind entscheidend für Stabilität und Funktion.
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