Ermüdungsrissausbreitung beschreibt das inkrementelle Wachstum von Rissen unter zyklischer Belastung. Sie wird häufig als Funktion der Spannungsintensitätsamplitude ΔK oder des Energiefreisetzungsratenbereichs charakterisiert. Paris-Gesetz und Rissschließungskonzepte quantifizieren Geschwindigkeiten und Schwellenwerte. Mikrostruktur, Umgebung und Spannungszustand steuern Pfad, Rauheit und Mechanismus der Rissausbreitung und sind zentral für Lebensdauervorhersagen.
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