Oberflächeneffekte bezeichnen Abweichungen des Werkstoffverhaltens an Grenzflächen gegenüber dem Volumen infolge veränderter Symmetrie, Bindungsverhältnisse, Spannungszustände und Defektdichten. Sie beeinflussen Benetzung, Adhäsion, Korrosion, Reibung, Katalyse, elektronische Zustände und mechanische Festigkeit. In Nano- und Dünnschichtsystemen dominieren Oberflächeneffekte häufig die makroskopischen Eigenschaften und erfordern gezielte Oberflächenmodifikation.
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