Polymerisationsschrumpfung bezeichnet das Volumen- und Längenmaßdefizit eines Monomersystems beim Übergang in das vernetzte Polymer infolge verringerter intermolekularer Abstände und Konversionsgradzunahme. Sie führt zu inneren Spannungen, Randablösungen, Rissbildung und Eigenschaftsänderungen, etwa bei dentalen Kompositen oder Hochleistungsverklebungen. Kontrolliert wird sie durch Füllstoffgehalt, Monomerstruktur, Reaktionskinetik, vernetzte Architektur sowie durch mehrstufige Aushärtungsstrategien.
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