Serielle Schnittbildgebung ist eine 3D-Charakterisierungsmethode, bei der ein Werkstoff schrittweise abgetragen und jede Schicht mikroskopisch erfasst wird. Durch Stapeln und Registrieren der Schnittbilder entstehen volumetrische Datensätze zur Rekonstruktion von Mikrostrukturen (Korngrenzen, Poren, Phasenverteilung). Sie ermöglicht quantitative Analysen von Topologie, Konnektivität und Morphologie, z.B. von Rissen, Fasern oder Partikeln, und dient der Validierung mikrostrukturbasierter Simulationsmodelle.
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