Hydridbildung bezeichnet die reversible oder irreversible Einlagerung von Wasserstoff in Metalle oder Legierungen unter Bildung metallischer Hydride. Sie führt zu Volumenänderungen, Spannungsaufbau und meist zu Versprödung (Wasserstoffversprödung), kann aber auch zur reversiblen Wasserstoffspeicherung genutzt werden. Thermodynamik und Kinetik der Hydridbildung hängen von Temperatur, Wasserstoffaktivität, Mikrostruktur, Defekten und Phasengrenzen ab und werden mit P–c–T‑Diagrammen beschrieben.
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