In-situ-Computertomographie ist eine 3D-Bildgebungstechnik, bei der Proben während mechanischer, thermischer oder chemischer Beanspruchung tomographisch erfasst werden. Zeitaufgelöste Volumendatensätze ermöglichen die quantitative Analyse von Porenentwicklung, Rissinitiierung und -wachstum, Phasenumwandlungen und Deformationslokalisierung. Sie ist zentral für die Validierung von Schädigungs- und Strukturmodellen in Metallen, Keramiken, Polymeren und Verbundwerkstoffen.
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