Sinternsimulation modelliert mikroskopische Partikelumlagerung, Diffusion, Porenschluss und Kornwachstum während thermischer Verdichtung keramischer oder pulvermetallurgischer Grünkörper. Kontinuumsmodelle (z.B. viskoplastisch), phänomenologische Sintergesetze und mesoskopische Ansätze wie Phasenfeld- oder Diskrete-Elemente-Methoden erlauben die Vorhersage von Schwindung, Dichteverteilung, Spannungen und Defektentstehung zur Optimierung von Prozessparametern und Bauteilgeometrien.
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