Versetzungsnukleation

Versetzungsnukleation bezeichnet die erstmalige Bildung von Versetzungen aus fehlerfreien Bereichen, etwa an Oberflächen, Korngrenzen oder Einschlüssen, wenn kritische Schubspannungen oder Energien überschritten werden. In Werkstoffen steuert sie Fließbeginn, Streckgrenze, Verfestigungsverhalten und Bruchzähigkeit und wird mittels atomistischer Simulationen, In-situ-Mikroskopie und Kontinuumsmodellen untersucht.

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