Hochdehnungsratenprüfung charakterisiert das mechanische Verhalten von Werkstoffen bei Dehnraten bis >10⁴ s⁻¹, wie sie bei Aufprall, Splitter- oder Ballistikbelastung auftreten. Versuche erfolgen z.B. mittels Split‑Hopkinson‑Bar, Fallhammer oder Gasdruckkanonen. Bestimmt werden dehnratenabhängige Fließkurven, Versagenskriterien und Energiedissipation, essentiell für Crash-Simulationen, Schutzsysteme und sicherheitsrelevante Leichtbaukonzepte.
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