Nanokonfinement beschreibt die Einschränkung von Atomen, Molekülen oder Phasen in Dimensionen unter etwa 100 nm. Dadurch ändern sich Thermodynamik, Diffusion, Phasenumwandlungen und mechanische Eigenschaften gegenüber dem Volumenmaterial. In der Werkstoffwissenschaft wird Nanokonfinement gezielt in Nanoporen, Dünnschichten oder Lamellenstrukturen genutzt, um katalytische Aktivität, Ionenleitfähigkeit, magnetische oder optische Eigenschaften sowie Festigkeit und Kriechbeständigkeit zu optimieren.
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