Die Klusterausdehnung ist eine quantenmechanische Modellierungsmethode, bei der die Energie eines Festkörpers als Summe von Beiträgen aus Punkt-, Paar- und Mehrkörperclustern auf einem Gitter dargestellt wird. Diese effektive Hamiltonformulierung ermöglicht die effiziente Beschreibung von Konfigurationsenergien in Legierungen, Adsorbat‑Systemen und Defektstrukturen und wird insbesondere mit Dichtefunktionalrechnung und Monte‑Carlo‑Simulationen zur Phasendiagramm- und Ordnungsanalyse kombiniert.
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