Mikrowellensynthese nutzt elektromagnetische Strahlung im GHz-Bereich zur volumetrischen Erwärmung von Reaktionssystemen. In der Werkstoffwissenschaft ermöglicht sie schnelle, oft selektive Erhitzung von Dielektrika, Keramiken, Precursorlösungen und Hybridmaterialien. Dies führt zu verkürzten Reaktionszeiten, feinerer Mikrostruktur, nichtgleichgewichtsnahen Phasen und Energieeinsparung. Feldverteilung, Kopplungsmechanismen und Temperaturhomogenität sind kritisch für reproduzierbare Materialeigenschaften.
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