Ionendoping bezeichnet das gezielte Einbringen fremder Ionen in ein Wirtsgitter, um Ladungsträgerkonzentration, Defektchemie oder lokale Funktionalität zu modifizieren. Substitutions- oder Zwischengitterionen beeinflussen Bandstruktur, Ionenleitfähigkeit, Phasenstabilität und mechanische Eigenschaften. In keramischen Elektrolyten, Halbleitern, Ferroelektrika und Katalysatoren steuert Ionendoping Leitfähigkeit, Domänenstruktur und aktive Zentren. Verteilungs- und Löslichkeitsgrenzen sind durch Thermodynamik und Diffusionskinetik bestimmt.
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