Phasenkontrast beruht auf der Umwandlung von Wellenfront-Phasenverschiebungen in Intensitätsunterschiede. In der Werkstoffcharakterisierung wird Phasenkontrast u. a. in der Röntgen- und Elektronenmikroskopie eingesetzt, um geringe Dichte- oder Brechungsindexunterschiede, innere Spannungen, Porosität, Defekte und feine Mikrostrukturen sichtbar zu machen, die im konventionellen Absorptionskontrast nicht oder nur unzureichend erkennbar sind.
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