Geschlossener Materialkreislauf

Ein geschlossener Materialkreislauf bezeichnet ein Werkstoffsystem, in dem Primärrohstoffe durch wiederholtes Recycling, Wiederverwendung und Remanufacturing weitgehend substituiert werden, sodass Nettoabfälle und Verluste minimiert werden. Materialwissenschaftlich umfasst dies die Entwicklung recyclinggerechter Legierungen, Polymerblends und Verbunde, robuste Trenn- und Aufbereitungstechnologien, minimale Degradation der Eigenschaften über Zyklen sowie Modelle für Stoffströme, Exergiebilanzen und Lebenszyklusbewertungen.

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