Die Paarverteilungsfunktion g(r) beschreibt die radiale Korrelation der Teilchenverteilung und gibt die relative Wahrscheinlichkeit an, im Abstand r von einem Referenzteilchen ein weiteres Teilchen zu finden. In der Werkstoffwissenschaft wird sie durch Fourier-Transformation von Beugungsdaten (Röntgen, Neutronen, Elektronen) gewonnen und erlaubt strukturelle Analysen ungeordneter, nanokristalliner und amorpher Materialien.
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