In-situ-Tomographie

In-situ-Tomographie bezeichnet die dreidimensionale Abbildung der inneren Struktur von Werkstoffen während definierter thermischer, mechanischer oder chemischer Beanspruchung. Mit Röntgen‑, Neutronen- oder Elektronentomographie werden zeitaufgelöste Volumendatensätze aufgenommen, die Rissausbreitung, Phasenumwandlungen, Porenentwicklung oder Umordnungen der Mikrostruktur sichtbar machen. Sie ermöglicht die direkte Verknüpfung von Mikrostrukturentwicklung mit lokalen Beanspruchungs- und Deformationszuständen.

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