Wasserstoffladung bezeichnet das gezielte Einbringen von Wasserstoff in Werkstoffe, z. B. elektrochemisch, gasphasen- oder plasmaunterstützt, zur Untersuchung von Versprödung, Diffusion und Fallenbildung. Sie ermöglicht die Quantifizierung von Löslichkeit, Diffusionskoeffizienten und Wechselwirkungen mit Defekten wie Versetzungen, Ausscheidungen und Korngrenzen, was essenziell für das Verständnis wasserstoffinduzierter Schädigungsmechanismen ist.
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