Ermüdungsrissinitiierung

Ermüdungsrissinitiierung beschreibt den Übergang von zyklischer plastischer Deformation zu einem stabilen Mikroriss. Sie erfolgt bevorzugt an Oberflächenrauhigkeiten, Schweißnähten, Einschlüssen oder Korngrenzen, wo Spannungskonzentrationen und Gleitbandlokalisierung auftreten. Versetzungsakkumulation, Persistent Slip Bands und lokale Mikrostruktur (Textur, Korngröße, Ausscheidungen) steuern die Lebensdauern im Kurzrissbereich und dominieren bei hoher und mittlerer Lastspielzahl die Bauteilermüdung.

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