Minimale Flächen sind Flächen mit verschwindender mittlerer Krümmung, die für gegebene Randbedingungen die Fläche minimieren. In der Werkstoffwissenschaft dienen sie als Modelle für Gleichgewichtsformen von Grenzflächen, Poren und Schaumlamellen sowie für selbstorganisierte Strukturen in Blockcopolymeren und weichen Materiesystemen. Tripelperiodische minimale Flächen beschreiben beispielsweise morphologische Motive in metallischen Schäumen, biomimetischen Gerüsten und photonischen Kristallen mit optimierten Struktur-Eigenschafts-Beziehungen.
© 2026