Nanofibrillare Strukturen bestehen aus faserförmigen Baueinheiten mit typischen Durchmessern im Nanometerbereich und hohen Aspektverhältnissen. Sie treten in Polymeren, Verbunden, Biomaterialien oder Metall- und Keramikschäumen auf. Durch hohe spezifische Oberfläche und gerichtete Morphologie beeinflussen sie mechanische Eigenschaften (Festigkeit, Zähigkeit), Transportprozesse, Benetzung und Funktionalität (z. B. Leitfähigkeit, Filtration, Zelladhäsion) und ermöglichen hierarchische, bioinspirierte Werkstoffkonzepte.
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