In-situ-Ressourcennutzung bezeichnet die Gewinnung und Verarbeitung lokaler Rohstoffe in extraterrestrischen oder abgelegenen Umgebungen. Werkstoffwissenschaftlich umfasst sie die Umwandlung von Regolith, Eis oder Atmosphärengasen in Metalle, Keramiken, Polymere und Verbundwerkstoffe. Zentrale Themen sind staubrobuste Aufbereitung, energieeffiziente Extraktion, additive Fertigung vor Ort, Strahlungs- und Thermostabilität der erzeugten Materialien sowie geschlossene Stoffkreisläufe.
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