Kerbwirkungen beschreiben die lokale Spannungs- und Dehnungskonzentration an geometrischen Unstetigkeiten wie Kerben, Löchern oder Rissen. Sie erhöhen die effektive Beanspruchung gegenüber der Nennspannung und beeinflussen Dauerfestigkeit, Sprödbruchneigung und Rissinitiierung. Werkstoffkennwerte wie Kerbempfindlichkeit und Kerbfallzahl quantifizieren diese Effekte in Ermüdungs- und Bruchmechanikmodellen.
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