Biomedizinische Implantate sind dauerhaft oder temporär im Körper eingebrachte Systeme, die Gewebefunktionen ersetzen, unterstützen oder stimulieren. Sie umfassen metallische, keramische, polymerbasierte und Verbundwerkstoffe in Anwendungen wie Endoprothetik, Osteosynthese, kardiovaskuläre Stents, Dentalimplantate oder Sensoren. Zentrale werkstoffwissenschaftliche Anforderungen sind Biokompatibilität, geeignete Mechanik, kontrollierte Degradation, Korrosions‑ und Verschleißbeständigkeit.
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