Das Flüssigsilizierverfahren ist ein Infiltrationsprozess, bei dem poröse Kohlenstoff- oder SiC-Vorformen mit flüssigem Silizium benetzt werden. Durch Kapillarkräfte und Reaktion entsteht eine dichte SiC- oder C/SiC-Matrix mit verbleibendem freiem Si. Es ermöglicht die Herstellung komplexer, hochtemperaturbeständiger Keramikverbunde mit guter Oxidations- und Thermoschockbeständigkeit, z.B. für Bremsen oder Ofenbauteile.
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