Phononstreuung beschreibt Wechselwirkungen von Gittervibrationen mit Defekten, Grenzflächen, Elektronen oder anderen Phononen. Sie begrenzt die mittlere freie Weglänge von Phononen und damit die Wärmeleitfähigkeit kristalliner und amorpher Festkörper. Beiträge stammen aus Umklappprozessen, isotoper und massenfluktuationsbedingter Streuung, Korngrenzen und Nanostrukturen. Kontrolle der Phononstreuung ist zentral für Thermoelektrika und Wärmemanagement.
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