Sind Stähle mit erhöhtem Mangangehalt (typisch 12–30 Gew.-%), häufig kombiniert mit C, Al und Si, die über TRIP- und/oder TWIP-Mechanismen außergewöhnliche Festigkeits-Duktilitäts-Kombinationen aufweisen. Die austenitische Matrix bleibt bei Raumtemperatur stabil, zeigt ausgeprägte Verfestigung und hohe Energieabsorptionsfähigkeit. Hochmanganstähle sind relevant für Leichtbau, Crashstrukturen, Kryotechnik und Wasserstoffanwendungen, erfordern jedoch angepasste Prozessführung.
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