Koordinationspolyeder sind geometrische Anordnungen der Liganden oder Nachbaratome um ein zentrales Atom, beschrieben durch Koordinationszahl und Symmetrie (z.B. tetraedrisch, oktaedrisch). In der Werkstoffwissenschaft bestimmen sie lokale Bindungsverhältnisse, Gitterparameter, Phasestabilität, Diffusionspfade sowie elektrische, magnetische und ionenleitende Eigenschaften kristalliner und amorpher Werkstoffe.
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