Stahlproduktion umfasst Prozessketten von der Erzaufbereitung über Reduktion (Hochofen, Direktreduktion), Roheisenerzeugung und Frischen (LD-, Elektrolichtbogenofen) bis zur Sekundärmetallurgie und Stranggießen. Werkstoffwissenschaftlich entscheidend sind Steuerung von Kohlenstoff- und Legierungsgehalt, Einschlüssen, Erstarrungsstruktur und Phasenumwandlungen. Aktuelle Forschung fokussiert auf CO₂-arme Routen (Wasserstoff-Direktreduktion, Elektrolyse), Kreislaufführung von Schrott sowie maßgeschneiderte Gefüge für Hochleistungsstähle.
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