Kolloidale Materialien bestehen aus fein dispergierten Partikeln oder Tröpfchen (1–1000 nm) in einem kontinuierlichen Medium. In der Werkstoffwissenschaft dienen sie als Vorstufen für dünne Schichten, Nanokomposite oder photonische Kristalle. Stabilität wird durch elektrostatische oder sterische Wechselwirkungen bestimmt. Steuerung von Partikelgröße, Oberflächenchemie und Selbstorganisation erlaubt die präzise Einstellung optischer, mechanischer und rheologischer Eigenschaften.
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