3D-Charakterisierung bezeichnet experimentelle und rechnerische Methoden zur dreidimensionalen Erfassung von Gefüge, Zusammensetzung und Defekten in Werkstoffen. Techniken wie Röntgen-Computertomographie, FIB-SEM-Serienschnitt, 3D-EBSD oder Atomsondentomographie liefern Volumendatensätze mit ortsaufgelösten Phasen-, Orientierungs- und Poreninformationen. Diese dienen zur korrelativen Strukturanalyse, zur Validierung von Simulationsmodellen und zum Verständnis von Schädigungsmechanismen.
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