Zelladhäsion bezeichnet die spezifische Anlagerung von Zellen an Materialoberflächen über physikalische Kräfte und biochemische Bindungen, insbesondere Integrin-vermittelte Kontakte zur extrazellulären Matrix oder zu biofunktionalisierten Substraten. In Biomaterialien steuern Oberflächenchemie, Topographie, Steifigkeit und Ladung die Adhäsion, Ausbreitung und Differenzierung von Zellen und damit Gewebeintegration, Osseointegration und Bioverträglichkeit von Implantaten.
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