Bezeichnet die Unempfindlichkeit analytischer Messungen gegenüber Variationen der Probenmatrix, etwa Begleitelementen, Salzen oder organischen Komponenten. In der Werkstoffanalytik wird Matrixrobustheit durch geeignete Probenvorbereitung, interne Standards, Kalibrierstrategien und instrumentelle Parameter erhöht, um Unterdrückungen oder Verstärkungen des Signals zu minimieren. Hohe Matrixrobustheit ist essenziell für verlässliche Spurenelement- und Oberflächenanalysen komplexer Werkstoffe.
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