Osseointegration bezeichnet die direkte strukturelle und funktionelle Verbindung zwischen lebendem Knochen und der Oberfläche eines Implantatwerkstoffs ohne bindegewebige Zwischenschicht. In der Werkstoffwissenschaft umfasst sie die Optimierung von Oberflächenchemie, Topographie, Benetzbarkeit und mechanischer Steifigkeit (z.B. Titanlegierungen, Biokeramiken), um Knochenanlagerung, Lastübertragung, Langzeitstabilität und Korrosions- bzw. Verschleißbeständigkeit im biologischen Milieu zu gewährleisten.
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