Röntgendiffraktometrie

Röntgendiffraktometrie ist ein Beugungsverfahren zur Bestimmung von Kristallstrukturen, Gitterparametern, Phasenanteilen, Texturen und Eigenspannungen in Werkstoffen. Nach Bragg’scher Gesetzgebung interferieren an Netzebenen gestreute Röntgenstrahlen konstruktiv. Pulverdiffraktometrie erlaubt Phasenanalyse und Kristallitgrößenbestimmung, während winkelaufgelöste und in-situ-Messungen Texturentwicklung und Phasenumwandlungen unter Belastung oder Temperatur verfolgen. Quantitative Auswertung erfolgt mittels Rietveld-Refinement und Spannungsanalyse durch Peakverschiebungen.

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