Ermüdungsfestigkeit bezeichnet die Widerstandsfähigkeit eines Werkstoffs gegen Versagen unter zyklischer Belastung. Sie wird durch Wöhlerkurven, Dauerfestigkeit und Schwellfestigkeit charakterisiert und hängt von Mikrostruktur, Oberflächenzustand, Umgebungsmedium und Belastungsart ab. Rissinitiierung und -ausbreitung an Defekten, Korngrenzen oder Versetzungsstrukturen bestimmen die Lebensdauer; Bewertung erfolgt mittels Bruchmechanik und Lebensdauermodelle.
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