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ICAA20 (2026)
Ermüdungsfestigkeit bezeichnet die Widerstandsfähigkeit eines Werkstoffs gegen Versagen unter zyklischer Belastung. Sie wird durch Wöhlerkurven, Dauerfestigkeit und Schwellfestigkeit charakterisiert und hängt von Mikrostruktur, Oberflächenzustand, Umgebungsmedium und Belastungsart ab. Rissinitiierung und -ausbreitung an Defekten, Korngrenzen oder Versetzungsstrukturen bestimmen die Lebensdauer; Bewertung erfolgt mittels Bruchmechanik und Lebensdauermodelle.
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