Klassifikation in den Materialwissenschaften bezeichnet die systematische Einteilung von Werkstoffen, Mikrostrukturen oder Defekten in Kategorien anhand quantitativer oder qualitativer Merkmale. Moderne Ansätze nutzen statistische Methoden und maschinelles Lernen (z.B. überwachte und unüberwachte Algorithmen) zur Auswertung hochdimensionaler Daten aus Mikroskopie, Spektroskopie und Simulation. Dies ermöglicht Struktur-Eigenschafts-Korrelationen, automatisierte Gefügeanalyse und beschleunigte Werkstoffentwicklung.
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