Biokompatibilität beschreibt die Fähigkeit eines Werkstoffs, in einem biologischen Umfeld eine angemessene Wirtsreaktion hervorzurufen, ohne toxische, immunologische oder krebserzeugende Effekte. Sie hängt von chemischer Zusammensetzung, Korrosions- und Abriebverhalten, Oberflächentopographie und -energie ab. In der Werkstoffentwicklung für Implantate und Medizinprodukte werden Zelladhäsion, Proteinadsorption, Entzündungsreaktionen und Langzeitstabilität systematisch untersucht.
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